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Zerstörungsfreie Prüfverfahren

Prüfdienstleistungen

Beim TÜV Saarland werden unter dem Begriff „Prüfdienstleistungen“ wirtschaftliche und fortschrittliche Methoden zur zerstörungsfreien Prüfung technischer Anlagen zusammengefasst. Neubau- und Revisionsmaßnahmen im Kraftwerksbau sind zum Beispiel regelmäßig mit umfangreichen Schweißarbeiten an Druck führenden Bauteilen verbunden.

Speziell in diesem sensiblen Industriebereich hat unsere Tochtergesellschaft, die ZWP Anlagenrevision GmbH/Beckingen, gemeinsam mit dem Fraunhofer IZP neue Akzente gesetzt.

Zur Prüfung von Schweißnähten kann nun erstmalig das neu entwickelte Ultraschall- Gruppenstrahler – Prüfverfahren (Phased Array) eingesetzt werden. Dadurch kann zukünftig auf die klassische Durchstrahlungsprüfung (Röntgenprüfung) an Baustellen verzichtet werden, so dass sämtliche strenge Strahlenschutzvorschriften entfallen. Selbstverständlich gehören auch  Durchstrahlprüfungen zum  Dienstleistungsangebot des Unternehmens.

Ein weiteres innovatives Arbeitsgebiet ist die Prüfung der Standfestigkeit von Lichtmasten. Neben Stahlmasten können in naher Zukunft auch Betonmasten zuverlässig auf ihre Standfestigkeit hin überprüft werden. Ein vom IZFP validiertes neues Prüfverfahren. Weitere Informationen zu unseren Prüfverfahren und Dienstleistungen finden Sie auf unserer Homepage.

Die SG Qualitätssicherung Gesellschaft mbH/Castrop Rauxel bietet ebenfalls ein breites Spektrum an zerstörungsfreien Prüfverfahren, nicht nur in deren eigenen Räumlichkeiten - unter anderem in zwei hochmodernen Strahlenschutzräumen - sondern natürlich auch mobil vor Ort.

Wenn es um die Detektierung von volumenhaften Fehlern geht, gehört die Durchstrahlungsprüfung nach wie vor zu den zuverlässigen Prüfmethoden. Die Prüflinge werden mit einer energiereichen elektromagnetischen Strahlung wie Röntgen und Gammastrahlung durchstrahlt, welche die Materie durchdringen kann. lnhomogenitäten, Fehlstellen, Risse oder abweichende Materialstärken führen zu unterschiedlicher Schwächung der durchdringenden Strahlung, die mittels eines hinter dem Prüfling liegenden Film als Grauwert- unterschied eines zweidimensionalen Bildes erfasst wird.

Die von SG Q eingesetzten Strahlungsquellen (Röntgenröhren bis 300keV, Selen-75 und Iridium-192) sind in der Lage bis zu 80mm Stahl zu durchdringen. Die Prüfung kann entweder mobil vor Ort oder in unseren Strahlenschutzräumen stattfinden. Weitere Prüfverfahren finden Sie auf unserer Homepage.
 

RT - Durchstrahlungsprüfung

Die Durchstrahlungsprüfung ist ein Verfahren für die Prüfung von Bauteilen auf innere Ungänzen. Sie eignet sich primär um die Detektierung von volumenhaften Fehlern. Die Prüflinge werden mit einer energiereichen elektromagnetischen Strahlung wie Röntgen und Gammastrahlung durchstrahlt, welche die Materie durchdringen kann. lnhomogenitäten, Fehlstellen, Risse oder abweichende Materialstärken führen zu unterschiedlicher Schwächung der durchdringenden Strahlung, die mittels eines hinter dem Prüfling liegenden Film als Grauwert- unterschied eines zweidimensionalen Bildes erfasst wird. Die von uns eingesetzten Strahlungsquellen (Röntgenröhren bis 300keV, Selen-75 und Iridium-192) sind in der Lage bis zu 80mm Stahl zu durchdringen. Die Prüfung kann entweder mobil vor Ort oder in unseren Strahlenschutzräumen stattfinden.

 

UT - Ultraschallprüfung

Dieses Verfahren eignet sich besonders um schallleitfähige Bauteile auf Ungänzen über den ganzen Querschnitt hin zu überprüfen. Schallreflexionen von Fehlern werden durch geeignete Geräte entsprechend sichtbar gemacht und dokumentiert. Eingesetzt wird diese akustische Prüfung häufig zur Wanddickenmessung, zur Prüfung an Gussteilen und Schweißnähten oder zur Qualitätssicherung bei der Rohrherstellung.

 

MT - Magnetpulverprüfung

Für das Auffinden von oberflächennahen oder zur Oberfläche hin offenen Fehlstellen an magnetisierbaren Werkstücken eignet sich die sogenannte Magnetpulverprüfung. Ob mobil im Einsatz vor Ort mit Handmagneten, oder in einer fest installieren Prüfbank an unserem Standort Castrop-Rauxel können wir die durch Ungänzen hervorgerufenen Steufelder im Magnetfeld sichtbar machen.

 

PT - Farbeindringprüfung

Zur Oberfläche hin offene Fehler können wir mit Hilfe der Farbeindringprüfung bzw. fluoreszierende Eindringprüfung an metallischen und nicht metallischen Werkstücken nachweisen. Hierbei wird die nicht poröse gereinigte Oberfläche mit einem farbigen und ggbfs. fluoreszierenden Eindringmittel benetzt, welches durch Kapillareffekt in feinste Risse und Fehlstellen eindringt.

 

VT - Visuelle Kontrolle

Die visuelle Prüfung ist eigentlich das erste zerstörungsfreie Prüfverfahren der Menschheit. Schon immer  wurden Bauteile visuell auf Fehler hin untersucht. Für die Überwachung ganzer System ist die visuelle Kontrolle ein wichtiger Bestandteil der zerstörungsfreien Materialprüfung. Dabei kann das geschulte und erfahrene Auge des zertifizierten Prüfers bereits anhand sichtbarer Auffälligkeiten an Bauteilen Herstellungs- und Verarbeitungsfehler erkennen. Durch die Anwendung zusätzlicher Hilfsmittel - wie Endoskope - können besonders kritische Bereiche nach der visuellen Inspektion untersucht und damit detaillierte, reproduzierbare Ergebnisse dokumentiert werden.

 

ET - Wirbelstromprüfung

Bei elektrisch leitfähigem Material kann, insbesondere wenn es auf hohe Prüfgeschwindigkeit ankommt, das Wirbelstromprüfverfahren zur Auffindung von Inhomogenitäten angewendet werden. Gerade bei großen Bautteilserien macht dieses Verfahren Sinn, da schließlich immer ein Testfehler zu Grunde gelegt werden und damit ständig verglichen werden muss.

 

LT - Dichtheitsprüfung

Druckverluste und Leckagen an Behältern oder Rohrleitungssystemen lassen sich unter anderem mit der Dichtheitsprüfung feststellen und lokalisieren.  Eine der vielen Varianten ist zum Beispiel der Blasenlecktest, mit dessen Hilfe Undichtigkeiten in Form von Blasenbildung an den zu prüfenden Stellen sichtbar gemacht werden.

 

HT - Mobile Härteprüfung

Die mobile Härteprüfung ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Werkstoff- und Bauteilprüfung. Nur mit diesem Verfahren lassen sich an stationären oder großen Bauteilen die Härtekennwerte ermitteln. Klassische Einsatzgebiete sind unter anderem Wellen, Kugellager oder die Ermittlung von Härteprofilen an Schweißnähten inklusive Wärmeeinflusszone